Schatzsucher, ein Traumjob?

Wer von einer Schatzsuche mit einem Metalldetektor hört, der denkt vielleicht nicht unbedingt daran, dass dies tatsächlich ein lukrativer Nebenjob sein kann – wenn es sich auch erstmal ziemlich schräg anhört.

Auch heutzutage noch herrschen Goldgräber-Zeiten: Es gibt Geschichten von Sondengängern, die mit ihren leistungsstarken und teuren Metalldetektoren Fundstücke in millionen Wert gefunden haben. So machte unlängst ein Engländer Schlagzeilen, der auf einem Feld im Südwesten Englands zig tausende römische Münzen aus dem 3. Jahrhundert gefunden hat und damit in der Szene unwahrscheinlich berühmt wurde. Man hat die Story in ganz Europa gehört. Vorallem da die Gesetze in England liberal sind und keine Enteignung (Schatzregal) stattfindet.

Ob vergraben, eingemauert, versteckt oder gar versenkt: Schätze wie Gold, Silber, oder Münzen findet man auch in Deutschland und nicht zu knapp. Denn lange Zeit war der Boden der sicherste Ort, um Wertvolles zu verstecken oder aufzubewahren, da Banken und Schließfächer etc. noch unbekannt waren. Auch zu Omas Zeiten wurde noch fleissig im Boden versteckt. Einige dieser Schätze werden per Zufall gefunden – viellerlei bei Baumaßnahmen, bei einem Spaziergang oder einem Familienausflug. Andere Schätze werden von „professionellen Schatzsuchern“ aufgespürt, die ihr Hobby zur Berufung gemacht haben.

Jedoch, eines sollte man nicht vergessen:
Halten Sie sich bitte an die gesetzlichen Bestimmungen!

Die Schatzsuche mit einem Metalldetektor kann maßgeblich Ihr Leben verändern.

Die Vorraussetzungen:
+ technisches Verständnis
+ Geduld
+ Ausdauer
+ Lust auf Recherche

Die Ausstattung:
+ Metalldetektor (auch Metallsonde oder Metallsuchgerät genannt)
+ Pinpointer (Punktortungsgerät)
+ Schaufel (z.B. eine Black Ada oder Armeespaten)
+ einzig und allein darf die Kleidung preiswert und funktional sein.

…und schon ist man auf dem besten Weg evtl. ein erfolgreicher Schatzsucher zu werden 😉